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Unterstützung für entführten israelischen Soldaten
(25. Oktober 2010/fa.) – „Vergesst Gilad Shalit nicht“ – auch mehr als 1500 Tage nach der brutalen Verschleppung des israelischen Soldaten Gilad Shalit verhallt dieser Ruf in der freien Welt nicht.
Nicht nur in Israel, auch in zahlreichen anderen freien Ländern wird an das Schicksal des von Terroristen verschleppten Soldaten erinnert. Die brasilianische Non-Profit-Organisation AMISRAEL hat eine Resolution verfasst in der die Freilassung von Gilad Shalit gefordert wird.
Sie wurde von 15 Parlamenten in lateinamerikanischen Ländern verabschiedet. Innerhalb von nur zwei Wochen haben in Brasilien mehr als 500 000 Menschen einen Aufruf zur Unterstützung von Gilad Shalit unterschrieben. In dem Schreiben wird der brasilianische Präsident Lula da Silva aufgefordert, sich für die Freilassung des Soldaten einzusetzen.
Der israelische Minister für öffentliche Diplomatie und Diaspora, Juli Edelstein, dankte für dieses Engagement und rief dazu auf, den Ruf „Befreit Gilad Shalit nicht verklingen zu lassen. Er erinnerte an die Freude über die Befreiung der 33 chilenischen Minenarbeiter und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass in ähnlicher Weise über die Befreiung des bei seiner Verschleppung 19jährigen Soldaten gejubelt werden kann.
Gilad wurde am 25. Juni 2006 verschleppt. Er wurde bei der Entführung verletzt. Kameraden von ihm wurden dabei getötet. Inzwischen ist er seit fast 1600 Tagen an unbekanntem Ort in der Gefangenschaft. Edelstein erinnerte an das schwere Schicksal von Gilad. Anders als die eingeschlossenen Minenarbeiter sei Gilad völlig allein in seiner Gefangenschaft, sei nicht im Kreis einer Gemeinschaft gefangen, in der es gegenseitigen Trost und Ermunterung gebe.
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