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Israel: Entsalzungsanlage Palmachim ausgebaut
(18. November 2010/fa.) – Die Entsalzungsanlage Palmachim im israelischen Rishon Lezion wurde von dem Betreiberkonsortium Via Maris wesentlich erweitert. Die ursprüngliche Anlage war erst vor drei Jahren mit einer jährlichen Produktionskapazität von 30 Millionen Kubikmeter Wasser in Betrieb genommen worden.
Durch den Ausbau kann die Anlage heute 50 Prozent mehr Salzwasser in Trinkwasser umwandeln als bisher, sie produziert jetzt insgesamt 45 Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr.
Israels Infrastrukturminister Uzi Landau sagte bei der Einweihungsfeier: „Der kommende Winter wird trocken werden, und das wird dann das siebte Dürrejahr in Folge sein. Wir verlassen uns auf unseren Gott im Himmel, aber wir können uns nicht nur auf den Himmel verlassen. Gott hilft denen, die sich selbst helfen.“
Der Infrastrukturminister verwies auf das grosse natürliche Potential der Region, das vom Menschen in sinnvoller Weise genutzt werden kann und sagte: „Wir leiden hier nicht an Wassermangel. Der Staat Israel grenzt an das Mittelmeer, und wir müssen es weise zu nutzen wissen.“
Der Vorstandsvorsitzende der Azriel-Gruppe, die zu 72 Prozent an Via Maris beteiligt ist, erklärte: „Wir können die Wasserentsalzung hier noch verdoppeln, und wir können die Anlage noch grösser machen, um 130 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr zu produzieren". Diese Aufgaben entschlossen anzugehen bezeichnete Uzi Landau als eine wichtige Herausforderung.
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