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Sinai: Ägypten besorgt über iranisches Engagement

(17. Dezember 2010/fa.) – Ägyptens Geheimdienstchef Omar Suleiman hat US-Offiziellen im vergangenen Jahr über Versuche des Iran berichtet, Beduinen auf der Sinai-Halbinsel zur Hilfe beim Waffenschmuggel in den Gaza-Streifen anzuheuern. Das geht aus Dokumenten hervor, die von WikiLeaks veröffentlicht wurden.

Im April 2009 verurteilte Ägypten 26 Männer wegen Verbindungen mit der vom Iran unterstützen libanesischen Terrororganisation Hisbollah. Sie wurden angeklagt, Terroranschläge in Ägypten geplant zu haben.

Aus den veröffentlichten US-Telegrammen geht auch hervor, dass Ägyptens Präsident Hosni Mubarak amerikanischen Offiziellen mitgeteilt hat, dass sein Land im Falle einer atomaren Aufrüstung des Iran ebenfalls Atomwaffen entwickeln müsse.

Iran und Ägypten brachen ihre Beziehungen 1980 nach der Islamischen Revolution und der Anerkennung Israels durch Ägypten ab. Nach wie vor sind Ägypten und der Iran wegen einer Vielzahl von Fragen zerstritten.

Dazu gehört neben dem Verhältnis zu Israel und den USA auch die Tatsache, dass der Iran weiterhin den Mörder des ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat, Khaled Islamboli, in Ehren hält.

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