Wachsender Widerstand gegen Christus
(20. Januar 2011/idea) – „Der Geist des Antichristen ist überall.“ Mit diesen Worten hat Franklin Graham Theologiestudenten auf Widerstände eingestimmt, denen sie im Dienst als Pastoren, Missionare und Evangelisten begegnen werden.
Die Verspottung und Verfolgung von Nachfolgern Jesu Christi nähmen zu, sagte der 58-jährige Sohn des Evangelisten Billy Graham, Franklin, bei einem Besuch der privaten christlichen John-Brown-Universität in Siloam Springs (Bundesstaat Arkansas).
Franklin Graham steht der Billy-Graham-Gesellschaft und dem evangelikalen Hilfswerk Samaritan’s Purse (Geldbeutel des Samariters) vor. Er wies darauf hin, dass der Name Jesus Christus in zunehmendem Masse aus dem öffentlichen Leben in den USA verdrängt werde: „Wir werden so schnell säkularisiert.“ So könne man zwar öffentlich zu „einem Gott“ oder zu Buddha und Mohammed beten, aber nicht zu Jesus Christus. Kritisch erwähnte Graham, dass im Gedenkgottesdienst für die Opfer des Attentats in Tucson (Bundesstaat Arizona) vom 8. Januar ein Indianer „Vater Himmel und Mutter Erde“ angerufen habe.
Mit Nachdruck appellierte Graham an die Studenten, der Verkündigung der christlichen Botschaft auch bei humanitären Hilfsaktionen Vorrang zu geben: „Egal, wie viel Gutes Sie tun – wenn Sie Menschen nicht darauf vorbereiten, vor dem ewigen Gott zu stehen, dann vergeuden Sie Ihre Zeit.“ Im Einsatz seines Hilfswerks unter Erdbebenopfern in Haiti stehe die Botschaft des Evangeliums immer im Mittelpunkt. Mit jedem Patienten werde vor einer Operation gebetet, und jeder Behandelte erhalte eine Bibel.
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