Kontakt   Newsletter   Impressum
   

    factum online RSS
  Infos zum RSS-Feed

Abenteuer: Mit dem Fahrrad bis nach Israel

(27. Januar 2010/fa) – Es war ein lange gehegter Traum und Stephen Schuster aus München hat ihn sich erfüllt: Er hat sich mit dem Fahrrad auf den Weg nach Israel gemacht und ist jetzt dort wohlbehalten angekommen.

Stephen Schuster aus Deutschland wählte einen ungewöhnlichen Weg, um seine Familie in Israel zu besuchen. Nur mit einem Rucksack bepackt machte er sich auf den Weg und fuhr auf dem Fahrrad die ganze Strecke von München nach Haifa.

Nach vier Monaten und 6.600km beendet Stephen Schuster seine Reise von Deutschland in den jüdischen Staat. Anfang September 2010 packte der 45jährige die nötigen Sachen in einen Rucksack, darunter ein Zelt und einen Schlafsack, und begann seine Reise entlang der Donau Richtung Schwarzes Meer.

Er fuhr mit seinem Rad über 6.600 Kilometer und durchquerte Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, die Türkei, Syrien und Jordanien, bevor er schliesslich in Israel ankam. Schuster hatte Israel zuletzt 1992 besucht und träumte seitdem davon zurückzukommen. „Ich wollte schon lange nach Israel zurückkehren und genauso lange hatte ich schon vor, eine lange Radtour zu machen. Irgendwann dachte ich mir: Warum nicht einfach meine Schwester mit dem Fahrrad besuchen fahren?“

Es ist nicht einfach, allein zu reisen, ist seine Erfahrung. Oft habe er gedacht, dass es ärgerlich ist, niemanden mitgenommen zu haben. Aber andererseits stellt Stephen Schuster fest: „Ich glaube nicht, dass ich die Bevölkerung und Kultur der Orte so kennengelernt hätte, wenn ich nicht alleine gereist wäre.“ Am meisten machte er sich Sorgen wegen seiner Reise durch Syrien und die Türkei, aber als er dort ankam, wurde er herzlich begrüsst.

„Die Strassen dort sind grossartig und es gibt viele ruhige und wunderschöne Gegenden,“ so Schuster. „Die muslimische Kultur und Gastfreundschaft haben mich unglaublich überrascht. Sie waren wirklich nett.“ Kurz bevor er ins Flugzeug zurück nach Deutschland stieg, forderte er seine Freunde auf, es ihm nachzutun: Mit dem Fahrrad nach Israel zu fahren.

zurück

Das aktuelle Heft:
factum 3/2012


factum 3/2012
factum-Abo
efactum-App
Mithelfen und fördern!
ethos – suchen, finden, leben