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Die atmosphärische Reinigung

(11. Februar 2011/rh.) – Die Atmosphäre reinigt sich viel besser als befürchtet. Die Konzentration der schadstoffabbauenden Hydroxylradikale in der Luft bleibt weltweit stabil.

Die Erdatmosphäre reagiert weniger empfindlich auf Schadstoffe, als uns viele Forscher bislang bedrohlich vor Augen hielten. Jetzt steht fest, dass sich die Konzentration der Hydroxylradikale in der Atmosphäre in den vergangenen Jahren kaum verändert hat. Sie schwankte lediglich um wenige Prozent, während die Warner von Veränderungen um bis zu 25 Prozent spekulierten. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz.

Jahrelang blieb unklar, wie gut die Atmosphäre tatsächlich Schadstoffe oxidieren kann. «Nun wissen wir, dass diese lebenswichtige Eigenschaft unserer Erdatmosphäre, sich selbst von Schadstoffen zu reinigen, recht stabil ist», sagt Steve Montzka, Erstautor der Studie am NOAA.

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