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„Herr, schenke eine Wende zum Guten!“

(17. März 2011/idea) – Mit einem gemeinsamen Gebetsaufruf reagieren evangelikale Organisationen auf die Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan.

Die Deutsche Evangelische Allianz (Bad Blankenburg), die Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (Korntal bei Stuttgart) und mehrere Missionswerke regen an, dass in den Gemeinden und Gruppen vom 17. bis 20. März intensiv für die Situation in den Kernkraftwerken, das japanische Volk und die Helfer gebetet wird.

Angesichts der Überforderung der Techniker sei es notwendig, „dass der lebendige Gott die Reaktoren in seiner Hand hält, die Brennstäbe, die Kühlsysteme und alles was damit in Zusammenhang steht“.

An Gott gewandt heisst es: „Herr, wir bitten um das Wunder deiner gnädigen Hand. Schenke eine Wende zum Guten!“

Die Christen werden aufgerufen, hunderttausende Obdachlose, Trauernde, Verletzte und die, die in Ungewissheit über ihre Angehörigen sind, der Liebe Gottes anzubefehlen.

Ferner wird an die religiöse Situation in Japan erinnert. Von den 127 Millionen Einwohnern seien nur 1,6 Prozent Christen. Die einheimischen Gemeinden seien „durch ihr aufopferndes Vorbild ein Zeugnis für die Liebe Gottes“. Sie würden von zahlreichen ausländischen Missionswerken unterstützt, die jetzt vor der schwierigen Aufgabe stünden, ihre Mitarbeiter zu schützen und den Japanern in der Not nahe zu sein.

Der Gebetsaufruf wird von sechs in Japan tätigen Werken verbreitet: der Stiftung Marburger Mission, der Allianz-Mission (Dietzhöztal/Mittelhessen), der Deutschen Missionsgemeinschaft (Sinsheim bei Heidelberg), der Liebenzeller Mission (Bad Liebenzell) und der Überseeischen Missionsgemeinschaft (Mücke bei Gießen). Sie haben zusammen 61 Mitarbeiter in dem Land. Die meisten Organisationen nehmen Spenden für die Erdbebenopfer unter dem Stichwort „Erdbeben Japan“ entgegen.

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