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Euro-Drama ohne Ende?
(26. Mai 2011/fa.) – „Im Euro-Drama steht das Schlimmste noch bevor.“ Das schreibt Christoph B. Schiltz in der „Welt“. Anstatt Führung zu demonstrieren liefen die politischen Akteure den Märkten hinterher.
Wenn die EU Griechenland im Sommer nicht weitere zwölf Milliarden zahlt, ist das Land am Peleponnes zahlungsunfähig. Athen könnte weder die Gehälter noch die Pensionen weiter auszahlen.
Schiltz schreibt: „Griechenland ist so hoch verschuldet und so retardiert, dass sich das Land beim derzeitigen Zinsniveau ohne Schuldenschnitt oder den Austritt aus der Währungsunion wohl nie wieder sanieren kann.“ Beide Massnahmen wären sehr teuer und sehr schmerzhaft – für alle Europäer.
Der Kommentator fordert eine Ende jeglicher Tabus. Auch der Austritt Griechenlands aus der Währungsunion müsse diskutiert werden. „Wenn die Verantwortlichen das nicht wollen, müssen sie gute Gründe nennen.“ Gerade Deutschland brauche eine offene Debatte über den Euro und den Zukunft der Währungsunion. Mit anderen Worten: Es geht um die Zukunft der Europäischen Union.
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