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Die Hölle gibt es

(20. Juni 2011/idea) – Die grösste protestantische Kirche geht auf Konfrontation zum Bestseller „Love Wins“ von Rob Bell.

Die Südlichen Baptisten in den USA halten an der biblischen Darstellung der Hölle fest. Das geht aus einer Resolution hervor, die die grösste protestantische Kirche des Landes auf ihrer Jahrestagung in Phoenix (Bundesstaat Arizona) ohne Gegenstimmen verabschiedet hat.

Anlass dafür ist das Buch des Bestsellerautors Rob Bell (Grandville/Bundesstaat Michigan) „Das letzte Wort hat die Liebe“, in dem er behauptet, dass die Hölle nicht ewig dauert und Gott einmal alle Menschen für sich gewinnen wird.

Die 4.780 Delegierten bekräftigten demgegenüber, dass sie „an der biblischen Lehre einer ewigen, bewussten Strafe der Unbekehrten in der Hölle“ festhalten. In der Erklärung werden die Südlichen Baptisten gebeten, ebenfalls „treu die Tiefe und Schwere der Sünde gegen Gott zu verkündigen, die Realität der Hölle, und das Heil der Sünder allein durch Gottes Gnade, allein durch den Glauben, allein durch Jesus Christus – zur Ehre Gottes“.

In einer weiteren Resolution ruft die 16,1 Millionen Mitglieder zählende Kirche US-Präsident Barack Obama dazu auf, am Gesetz zur Schutz der Ehe festzuhalten. 1996 hatte der damalige US-Präsident Bill Clinton dieses Gesetz unterschrieben, in dem die Ehe als exklusive Beziehung zwischen Mann und Frau festgeschrieben wird.

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