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Türkei verletzt permanent Schutzabkommen

(03. August   2011/fa.) Die Türkei verletzt fortwährend das Lausanner Abkommen, ein Schutzabkommen für Minderheiten, das Religionsfreiheit vorsieht.

Die Unterzeichner dieses Abkommen verpflichteten sich, die Rechte ethnischer Minderheiten im Land zu achten. Daran erinnerte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) anlässlich des 88. Jahrestages des Lausanner Abkommens vom 24. Juli 1923.

In der Erklärung der IGM wird kritisiert, dass die theologische Ausbildungsstätte der griechisch-orthodoxen Kirche auf der Istanbul vorgelagerten Prinzeninsel Heybeliada ungeachtet gegenteiliger Beteuerungen hoher türkischer Politiker seinen Lehrbetrieb nicht wieder aufnehmen darf.

Die IGFM appelliert an Ministerpräsident Erdogan, endlich die zugesicherte Öffnung als selbstständige Schulungsstätte der griechisch-orthodoxen Kirche zuzulassen. Das sei insbesondere aufgrund der Versprechen nach den Nationalwahlen, nichtmuslimischen türkischen Staatsbürgern volle Rechte zu gewähren, längst überfällig.

Die IGFM verbindet den Jahrestag des Lausanner Abkommens mit der Übergabe von Unterschriftenlisten für die Achtung der Rechte der christlichen Minderheit.

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