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Vom Glaubensmut anderer lernen

(08. August 2011/idea) – Christen in demokratischen Ländern können von ihren Glaubensgeschwistern in Diktaturen lernen, die ihren Glauben trotz Bedrohung mutig bekennen.

Christen in wohlhabenden Ländern stünden in der Gefahr, sich etwa von finanziellem Erfolg eine persönliche Aufwertung zu versprechen und ihre Hoffnung darauf zu setzen. „Nicht der Reichtum ist das Problem, sondern die innere Abhängigkeit davon“, so Eißler. Rückschläge und Niederlagen könnten glaubensstärkend wirken. Wer immer nur gewinne, der stehe in der Gefahr, dass ihm der Glaube abhanden kommt.

Diese Ansicht vertrat der theologische Referent am Diakonissenmutterhaus Hensoltshöhe(Gunzenhausen/Mittelfranken), Tobias Eissler, bei der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz im thüringischen Bad Blankenburg.

Eißler ermunterte Christen dazu, Auskunft zu geben über ihren Glauben und so zu handeln, dass Freunde, Kollegen und Aussenstehende neugierig werden. In einer „Welt der tausend Hoffnungslosigkeiten“ könne nur Jesus Hoffnung schenken.



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