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Farm der Tiere – mit Biosiegel
(5. August 2011/tl.) – Der Umweltrat der deutschen Regierung fordert eine «Grosse Transformation» von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Staat und eine neue Weltordnung sollen das Klima retten.
Wer auch immer sich anschickt, in einem globalen Massstab den Menschen Freiheitsrechte zu nehmen und politische Macht auf einer höheren Ebene als der von Nationalstaaten zu konzentrieren, der braucht ein Thema mit emotionalem Potential. Nach Lage der Dinge sind das die Themen «Weltfrieden» und «Frieden mit der Natur». Letzteres eignet sich besonders gut, um die Menschen anzusprechen. In der zersplitternden Welt ist der Gedanke, dass die Natur «gut» sei, bald das Letztverbliebene, worauf man sich über weltanschauliche Grenzen hinweg einigen kann. Der Gedanke, dass es wert ist, für «die Natur» Opfer zu bringen, ist der kleinste gemeinsame Nenner einer leidlich uneinigen Welt.
Weitgehend ist in der Postmoderne der Glaube an den Schöpfer verloren gegangen. Die Sorge um das Heil, um Frieden mit Gott (vgl. Röm. 5,1), wird meist verdrängt. Da eignet sich die Natur als Projektionsfläche für eine ersatzreligiöse Transzendenz. Schon die Bibel berichtet in einem prophetischen Wort davon, dass der Mensch, so er seine Befähigung, Gott «in dem Gemachten» wahrzunehmen, verweigert, in Torheit verfällt und in diesem falschen Denken «dahingegeben» ist. In der Folge wird er «dem Geschöpf Verehrung und Dienst» darbringen, «statt dem Schöpfer» (vgl. Röm. 1, besonders 20 und 25). Das ist, was heute geschieht. Längst hat das eine die individuelle Freiheit tangierende politische Relevanz.
Das Dokument, das einen umfassenden Herrschaftsanspruch begründet, ist das Manifest «Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Grosse Transformation», verfasst vom «Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung – Globale Umweltveränderungen». Unverblümt fordert diese unter der Ägide von Hans Joachim Schellnhuber, dem einflussreichen Klimaberater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, der auch einen direkten Zugang zu EU-Kommissionspräsident Barroso hat, einen starken internationalistischen Überstaat.
Lesen Sie den ganzen Text in factum 6/2011.
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