Lebensschützer lassen sich nicht einschüchtern
(13. September 2011/fa.) – Links-autonome machen mobil, um den „Marsch für s’Läbe“ am kommenden Samstag in Zürich zu stören, mit dem für das Lebensrecht behinderter Menschen und ungeborener Kinder geworben wird.
Die Organisationen des "Marsch für s’Läbe“ wollen mit Besonnenheit auf eventuelle Provokationen reagieren und bereiten sich in Absprache mit der Polizei auf den Bekenntnismarsch und den anschliessenden überkonfessionellen Gottesdienst auf dem Helvetiaplatz vor. „Leider akzeptieren links-autonome Aktivisten nicht, dass wir in der Schweiz garantierte Rechte der freien Meinungsäusserung und der Versammlungsfreiheit haben“, erklärten die Veranstalter der Kundgebung.
Der „Marsch für s’Läbe“ wird um 14.00 Uhr auf dem Zürcher Helvetiaplatz mit einer Kundgebung starten. Um 15.00 Uhr ziehen die Teilnehmenden, zu den Klängen einer 50-köpfigen Steelband, durch das Zürcher Stadtzentrum inkl. Bahnhofstrasse. Um 16.30 Uhr endet der Anlass mit einem überkonfessionellen Gottesdienst wiederum auf dem Helvetiaplatz.
Zu der Demonstration ruft ein Bündnis verschiedener evangelischer, katholischer und kirchlich unabhängiger Organisationen auf. In vielen Städten der Welt sind solche Bekenntnismärsche für das uneingeschränkte menschliche Recht zu Leben längst eine Tradition. Der Marsch fürs Leben soll auch in der Schweiz zu einer jährlich wiederkehrenden Erinnerung an ein tausendfaches Unrecht werden: An die Tötung menschlichen Lebens, die längst zum Alltag geworden ist.
Der Marsch 2011 wird auch das Thema der vorgeburtlichen Selektion aufgreifen. Die Organisatoren der Veranstaltung weisen darauf hin, dass immer häufiger Menschen mit einer Behinderung das Recht verwehrt wird, das Licht der Welt zu erblicken.
Sie weisen auch darauf hin, dass eine Mehrheit des National- und Ständerates dafür votiert hat, im Reagenzglas befruchtete Eizellen auf genetische Defekte zu untersuchen, bevor sie einer Frau eingepflanzt werden (Präimplantations-Diagnostik, PID). Damit will man sich die Möglichkeit sichern, "behinderte Menschen frühzeitig entsorgen zu können", kritisieren die Organisatoren des „Marsch für s’Läbe“.
Wenn sich das Volk gegen diese Entwicklung nicht wehre, dann nehme der Druck der Krankenversicherer, nur noch gesunde Kinder zu gebären, immer weiter zu. Die Lebensschützer weisen auf ihrer Internetseite darauf hin, dass alle Menschen ihre behindernden Grenzen haben und dass sich schuldig macht, wer jenen mit einer offensichtlichen Behinderung das Lebensrecht verweigert.
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