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Lebenslänglich für Mörder der Familie Fogel
(15. September 2011/fa.) Einer der beiden Mörder der Familie Fogel in Israel, der 18jährige Hakim Awad, wurde zu einer fünffachen lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt.
Kurze Zeit nach dem aussergewöhnlich brutalen Verbrechen – die beiden palästinensischen Täter waren in das Haus von Ruth und Ehud Fogel eingedrungen und hatten die Eltern sowie deren Kinder Yoav (11), Elad (4) und Hadas (drei Monate) ermordet – konnten die Täter gefasst werden.
Hakim Awad und Amdschad Awad, die Mörder der fünfköpfigen Familie, zeigten keine Reue im Gericht, sie gestanden die Tat. Sie erklärten, dass sie die beiden weiteren Kinder der Familie, die ebenfalls im Haus waren, ebenfalls ermordet hätten, wenn sie von ihnen gewusst hätten. Die älteste Tochter war zu der Tatzeit nicht zu Hause gewesen.
In ihrer extremen Grausamkeit hatte die Tat etwas von einem Ritualmord. In der Ortschaft Rafah feierten Palästinenser das Verbrechen durch das Verteilen von Süssigkeiten.
Das Verfahren gegen den zweiten Beschuldigten, Amdschad Awad, läuft noch. Auch er ist geständig. „Ich bin stolz auf das, was ich getan habe“, erklärte er vor Gericht, „ich würde es wieder tun“.
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