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Ahmadinedschad: "Neue Weltordnung mit Allah"
(23. September 2011/fa.) – Same procedure as every year: Irans Regierungschef Ahmadinedschad nutzte das Podium der Vereinten Nationen für eine Ansammlung wüster Tiraden gegen die westlichen Demokratien und krude Verschwörungstheorien.
Die westlichen Demokratien bezeichnete Ahmadinedschad als „Wurzel des Bösen“. Die Vertreter zahlreicher Länder, darunter die der EU und Amerikas, verliessen den Saal während der Rede Ahmadinedschads.
Alle Nationen hätten das Recht auf „wirkliche Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden und Glück“. Das könne aber nur in einer „neuen Weltordnung“ verwirklicht werden, in der die Gebote Allahs befolgt würden. Nur Allah könne „ein Ende der Tyrannei und Diskriminierung“ in der Welt bringen.
Für die Kriege in der Welt und den Hunger machte Ahmadinedschad den Westen verantwortlich. Die westlichen Medien seien unter einer «imperialistischen Knechtschaft und schweigen jeden tot, der den Holocaust und die Ereignisse des 11. Septembers 2001 infrage stellt.» Über die Verhältnisse in den freien Ländern scheint Ahmadinedschad schlecht informiert zu sein. Die Presse ist so frei, dass auch solcher Unsinn wie jener, den er in New York zum Besten gab, veröffentlicht wird. Noch für die dümmsten Verschwörungs- und Verleumdungstheorien, etwa über den elften September 2001, finden sich Verlage, die damit Geld verdienen.
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