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Atomkraft: Droht ein iranisches Tschernobyl?
(11. Oktober 2011/fa.) – Eine Katastrophe wie in Tschernobyl droht durch das im vergangenen Monat in Iran in Betrieb genommene Atomkraftwerk Buschher. Das geht aus einem Dokument hervor, welches der britischen Tageszeitung "The Times" zugespielt wurde.
Der Bericht kommt offenbar aus einer seriösen Quelle, er wird früheren Mitgliedern der Atomenergie Behörde zugeschrieben. Das Dokument führt aus, dass das Atomkraftwerk Buschher in keiner Weise gegen ein Erdbeben geschützt ist, verschiedene Technologiestandards in sich vereinigt und von Technikern mit zweifelhafter Qualifikation fertiggestellt wurde.
Buschher steht in einer Region, die zu den weltweit seismisch aktivsten gehört. Gegen ein schweres Erdbeben, mit dem hier über kurz oder lang gerechnet werden muss, ist das Atomkraftwerk nicht ausgerichtet. Es gibt „kein ernsthaftes Trainingsprogramm“ oder einen schlüssigen Plan, wie im Fall eines Unfalles zu handeln ist.
An dem Atomkraftwerk Buschher wurde mit langen Unterbrechungen seit 35 Jahre gebaut. Es sei von „zweitklassigen Ingenieuren“ fertiggestellt worden, die deutsche und russische Technik aus verschiedenen Zeitaltern zusammenwerkelten.
Der Bau war 1975 von deutschen Technikern begonnen worden. Über viele Jahre glich der Bau einer leerstehenden Ruine. Später setzten russische Techniker die Bauarbeiten fort, bevor das Atomkraftwerk zuletzt von iranischen Ingenieuren fertiggestellt wurde.
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