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Schweizer Parlamentswahl: Sieg für neue Mitte
(24. Oktober 2011/fa.) – In den Schweizer Parlamentswahlen gewinnen die neuen Mitte-Parteien - die Grünliberalen (GLP) und die BDP - je 9 Sitze. Leichte Verluste hinnehmen müssen SVP und SP. Die christlich-evangelischen Parteien kämpften unterschiedlich.
Die Evangelische Volkspartei vermochte ihre beiden Nationalrätinnen – Maja Ingold (ZH) und Marianne Streiff (BE) - zu halten. Die Eidgenössisch-Demokratische Union hingegen verlor ihren einzigen Sitz im Parlament, Andreas Brönnimann (BE) wurde nicht mehr gewählt.
Die EVP vermochte ihen Wähleranteil um 0,8% auf 3,2% zu erhöhen. Die EDU verblieb bei 1,3%.
Im Kanton Thurgau überraschte die EDU allerdings mit einer gegenüber 2007 beachtlich vergrösserten Wählerschaft (von 9422 auf 13776, 3,7%). Sie überholte damit die EVP (Rückgang von 11838 auf 9436 2,9%).
Trotzdem ist man auch in den Reihen der EDU Thurgau enttäuscht. Kantonalpräsident Daniel Wittwer schaffte weder den Einzug in den National-, noch in den Ständerat, wo er von den sechs Kandidaten deutlich am wenigsten Stimmen erhielt.
Die Wahlbeteiligung betrug gesamtschweizerisch 48,6 Prozent.
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