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Zahl der Suizide steigt
(18. November 2011/fa) – Zum ersten Mal seit 2005 haben sich im vergangenen Jahr wieder mehr als 10 000 Deutsche das Leben genommen.
Die Zahl der Selbstmorde stieg vom Jahr 2009 um 405 Fälle auf 10 021 im Jahr 2010. Diese Zahlen nannte das Therapiezentrum für Suizidgefährdete am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf.
In Deutschland starben dieser Erhebung zufolge mehr Menschen durch Selbstmord als durch Verkehrsunfälle (3648), Mord und Totschlag (2218), illegale Drogen (1237) und Aids (550) zusammen. Damit stieg die Suizidziffer, die Anzahl der Suizide pro 100 000 Einwohner, von 11,4 (2007) auf 12,3 (2010). In Deutschland haben im vergangenen Jahr damit mehr als 60 000 Menschen einen nahen Angehörigen verloren. Im Durchschnitt wird in Deutschland alle neun Minuten ein Mensch durch einen Selbstmord zu einem «Hinterbliebenen».
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