|
„Missionarischer Atheismus“ konfrontiert Christen
(19. November 2011/idea) – Das lange Zeit friedliche Nebeneinander von Atheisten und Christen ist vorbei. Diese Auffassung vertrat der Professor für Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen, Hans Schwarz, am 17. November in Bad Blankenburg (Thüringen).
Schwarz sprach vor 110 Teilnehmern der ersten gemeinsamen Theologischen Studienkonferenz des Arbeitskreises für evangelikale Theologie (AfeT) und der Konferenz bibeltreuer Ausbildungsstätten (KBA). Sie beschäftigen sich mit Herausforderungen für die christliche Theologie in einer globalisierten Welt.
Schwarz verwies auf den britischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins (Oxford), der einen „missionarischen Atheismus“ verbreite. Christen müssten dem Argumente entgegensetzen.
Widersprechen müsse man auch dem britischen Astrophysiker Stephen Hawking (Cambridge). Er vertrete ein Universum ohne Anfang und Ende und lasse keinen Raum für einen Schöpfer, so Schwarz.
Zugleich gebe es aber auch Ansichten christlicher Naturwissenschaftler, denen die Theologie widersprechen müsse. So versuche der US-amerikanische Physiker Frank J. Tipler (New Orleans/Bundesstaat Louisiana) in seinem Buch „Die Physik des Christentums“ die Existenz Gottes und die Auferstehung nach dem Tode physikalisch zu erklären. Gott lasse sich jedoch nicht mit den Mitteln der Physik erfassen, so Schwarz.
zurück
|
|
 |
© FACTUM ONLINE 2011 Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit
Genehmigung der Redaktion. |
 |
|
|
|
|
|
 |
 |