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Nordkorea: Machthaber Kim Jong Il ist tot

(19. Dezember 2011/fa.) – Nach dem Tod des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong Il ist das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors mit Prognosen hinsichtlich einer positiven Entwicklung für die Christen im Land zurückhaltend.

Es sei unwahrscheinlich, dass sich unter der jetzigen Führungsriege für die Menschen und insbesondere in dem abgeschotteten Land schnell etwas verändere, schreibt „Open Doors“.

Berichten nordkoreanischer Christen zufolge soll Kim Jong Un, der dritte Sohn von Kim Jong Il gilt als künftiger Machthaber, schon zu Lebzeiten seines Vaters Anstrengungen unternommen haben, verbotene religiöse Aktivitäten im Untergrund aufzudecken. Es sei zu verstärkten Hausdurchsuchungen gekommen; Spione seien gezielt dazu ausgebildet worden, religiöse Netzwerke zu unterwandern.

Open Doors führt Nordkorea seit Jahren auf Platz 1 seines „Weltverfolgungsindex“. Unter dem verstorbenen Staatschef Kim Jong Il wurden systematisch die Menschenrechte verletzt. Abweichler und Regimekritiker werden mundtot gemacht. Mehr als 30 Straf- und Arbeitslager stehen für die Grausamkeiten des Regimes. Unter Kim Jong Il und seinem Vater Kim Il Sung galten Christen als Staatsfeinde, die es auszurotten galt.

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