340000 Menschen beteten
(17. Januar 2012/idea) – Mit dem Aufruf, sich durch die Kraft der christlichen Botschaft verändern zu lassen und für das Gemeinwesen einzusetzen, ist die Gebetswoche der Evangelischen Allianz am 15. Januar zu Ende gegangen.
Im deutschsprachigen Europa beteiligten sich nach Schätzung der nationalen Allianzen an rund 1.500 Orten über 340.000 Christen – etwa so viele wie im Vorjahr: 300.000 in Deutschland, 40.000 in der Schweiz und 4.000 in Österreich. Die Gebetswoche stand unter dem Motto „Verwandelt durch Jesus Christus“.
Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Präses Michael Diener (Kassel), sagte zum Abschluss in Kassel, gerade weil Christen um die Herrschaft Gottes wüssten, setzten sie sich für die Gesellschaft ein – auch dann, wenn sie keine mehrheitsfähige Positionen hätten: „Wir sind dankbar für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und beten für die irdischen Regenten.“
Bei der Allianzgebetswoche tue man besonders Fürbitte für diejenigen, die nicht in demokratischen Verhältnissen leben dürften und um ihres Glaubens willen verfolgt würden. Im Vertrauen auf Gott seien Christen „welttüchtig und nicht weltflüchtig, mutig und hoffnungsvoll“, so Diener, der im Hauptamt Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften) ist.
Diener begrüsste es, dass an vielen Orten in Rathäusern und auf öffentlichen Plätzen für Regierende gebetet wurde und sich mancherorts auch Politiker beteiligten.
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