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Fatah-Prediger ruft zu Mord an Juden auf

(20. Januar 2012/fa.) – „Das Töten von Juden ist ein religiöses Ziel des Islam“ erklärte Mufti Muhammad Hussein, der geistliche Führer in den palästinensischen Autonomiegebieten.

Hussein sprach anlässlich des 47. Jahrestages der Gründung der Fatah. Die Rede wurde im palästinensischen Fernsehen übertragen.

Der Moderator der Veranstaltung, der Mufti Hussein als Redner ankündigte sagte: "Unser Krieg gegen die Nachkommen der Affen und Schweine", damit meinte er die Juden, "ist ein Krieg der Religion und des Glaubens". Mufti Muhammad Hussein rief in die jubelnde Menge: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben“. Er zitierte aus den Hadithen, wonach sich die Juden hinter Felsen und Steinen verstecken werden und die Felsen und Steinen den Muslimen zurufen werden: „Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn“.

Die im Westjordanland herrschende Fatah und ihr Präsident Mahmud Abbas gelten dem Westen als „gemässigt und pragmatisch“. Dazu will nicht recht passen, dass Mahmud vielfache Mörder empfing und herzlich umarmte, die im Austausch für den jungen israelischen Soldaten Gilad Shilat freigelassen wurden. Auch dass Hassprediger im Auftrag der Hamas reden und ihre Tiraden im palästinensischen Fernsehen ausgestrahlt werden spricht nicht dafür, dass die Fatah gemässigt ist.

Mahmud Abbas unternimmt nichts gegen die anti-israelischen Hassreden und die Hetze. „Abbas profitiert mehr von dem Konflikt als von einem Abkommen“, meinte ein israelischer Regierungsbeamter.

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