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Heftige Kritik an der „Volxbibel“

(07. März 2006/rh.) - Der Lektor und Buchautor Rudolf Ebertshäuser (Leonberg) bezeichnete in einem Interview mit der Zeitschrift FACTUM die in einer besonders saloppen Jugendsprache verfasste „Volx-Bibel“ als „Gotteslästerung“.

Wörtlich sagte Ebertshäuser: „Was dem heiligen Gottessohn da in den Mund gelegt wird, lässt ihn als sündigen Menschen erscheinen; über Gott und göttliche Dinge wird in entehrender Weise gesprochen – man kann diese Aussagen eigentlich gar nicht zitieren.“ In der „Volx-Bibel“ werden selbst die Gleichnisse Jesu mit Szenen aus der heutigen Erahrungswelt ersetzt.

Ebertshäuser, der sich in seinem Buch „Gottes Wort oder Menschenwort. Moderne Bibelübersetzungen unter der Lupe“ (Oerlinghausen, 2005) generell kritisch mit dem „dynamisch-äquivalenten“ Übersetzungskonzept auseinandersetzt, sieht in der „Volx-Bibel“ den „logischen Endpunkt“ eines „rücksichtslosen Umformulierungsprozesses“.

Die Bibel sei keine Nebenbei-Lektüre, sondern „ein gewaltiges, erhabenes Buch, durch das der lebendige Gott zu uns redet“. weiter...

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