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Fruchtfliege widersteht Makroevolution

(21. April 2006/hrs.) - Trotz 3000 künstlichen Mutationen bleibt die Fruchtfliege eine Fruchtfliege. Zur Makroevolution, d.h. damit ein neuartiges Insekt entstehen kann, ist mehr als nur Mutation und Selektion nötig.

Viele Mikromutationen nacheinander ergeben offensichtlich nichts Brauchbares. Die hundertfach untersuchte und manipulierte Fruchtfliege widersetzt sich dem Evolutionsgedanken standhaft.

Seit über 100 Jahren benützen die Biologen die kleine Fruchtfliege Drosophila für Experimente. Sie haben mit ihr inzwischen Tausende von Versuchen gemacht. Um die Vererbungsgesetze zu erforschen, arbeiten die Biologiestudenten in den Biologieklassen mit Fruchtfliegen. Dazu kreuzen sie verschiedene Typen miteinander und versuchen neue Arten hervorzubringen.

Es gibt heute Tausende von Publikationen über die Drosophila. Sie ist für die Biologen das bevorzugte Lebewesen, um Evolutionsgenetik zu erforschen. Man benützt dieses Insekt, weil es genetisch einfach aufgebaut ist und man es im Labor leicht züchten kann. Es enthält vier Paare von leicht zu beobachtenden Chromosomen mit "nur" 13'000 Genen (DNS). Im März 2000 wurde das vollständige Genom der Fruchtfliege entschlüsselt. mehr...

Quelle: Pro Genesis



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