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„Da Vinci Code“: Islamische Geldgeber?

(15. Mai 2006/ssf/im.) - Der US-Filmkritiker Ted Baehr stellt dem Film „The Da Vinci Code“ein schlechtes Zeugnis aus. Viele der präsentierten „Fakten“ seien falsch. Zudem sei die Holywood-Produktion rassistisch und sexistisch.

Baehr, der sich sich intensiv mit dem Film „Da Vinci Code“ beschäftigt hat, der jetzt in die Kinos kommt, referierte darüber am 13. Mai in Zürich.

Sein Urteil über die Verfilmung von Dan Browns Bestseller „Sakrileg“ ist vernichtend. Nicht nur seien 90 Prozent der im Film präsentierten „Fakten“ falsch. Die Produktion sei auch rassistisch und sexistisch und stelle gemeinhin die Grundlagen unserer christlich geprägten Zivilisation in Frage.

Bestärkt wird Baehr darin vom Ergebnis der Recherchen seiner Agentur „Movieguide“ nach der Finanzierungsquelle der Produktion. Die Movieguide-Leute stiessen dabei angeblich auf den somalischen Millionär Mohammed Youssef, der ideologisch Osama bin Laden nahe stehen soll.

Ted Baehr verwies für weitere Details auf seine Homepage und mutmasst, dass der Film möglicherweise nicht den erwarteten Erfolg erlebe.

Verfilmungen von Bestsellern, hätten das Handicap, dass die Spannung schon weg sei. Das habe sich zum Beispiel bei „Der Name der Rose“ gezeigt. Zum Erfolg könne der Film allenfalls noch werden, wenn die Kirchen ihre Mitglieder aufforderten, den Film anzuschauen, um mit den Leuten darüber zu sprechen.

Movieguide



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