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Langenthal: 76 Einsprachen gegen Minarettbau

(21. Juli 2006/fa.) - Gegen das Baugesuch für die Errichtung eines symbolischen Minaretts im bernischen Langenthal sind bis zum Ablauf der Einsprachefrist am Montag 76 Einsprachen beim Stadtbauamt eingegangen. Das meldet das Internetportal Livenet.

Die islamische Gemeinschaft Xhamia e Langenthalit IGGL reichte ein Baugesuch ein, um den bestehenden Vereins- und Gebetsraum zu vergrössern und ein nicht-begehbares und unbeschalltes Minarett mit einer Dachkuppe zu bauen.

Innerhalb der gesetzlichen Frist gingen beim Bauamt der Stadt Langenthal 76 Einsprachen gegen das geplante Projekt ein. Diese werden nun gemäss Baugesetzgebung geprüft und der Bauherrschaft zur Stellungnahme unterbreitet. Sollten die Pläne keine baugesetzlichen Regelungen brechen, steht der Ausführung nichts mehr im Wege.

So geschah es in Wangen bei Olten, wo die kantonalen Stellen eine Beschwerde des türkisch-kulturellen Vereins guthiessen und entschieden haben, dass dem Verein die Baubewilligung für ein sechs Meter hohes Minarett in der Gewerbezone der Gemeinde Wangen bei Olten SO zu erteilen sei.

Dieser Entscheid fiel gegen das Urteil der örtlichen Bau- und Planungskommission. Diese hatte das Bauvorhaben im Februar 2006 noch als nicht zonenkonform und gegen baupolizeiliche Vorschriften verstossend abgelehnt. Nun muss die Kommission beraten, ob sie den Entscheid des Kantons ans Verwaltungsgericht weiterziehen will.

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