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Vorgeschmack auf etwas Grösseres

(18. August 2006/rh.) - Nach dem Rückzug von Israel aus dem Südlibanon im Jahr 2000 und aus dem Gaza-Streifen im letzten Jahr, wurde offensichtlich, dass nicht die israelische „Besetzung“ dieser Gebiete Grund für den Terror war. Es geht nur vordergründig um Libanon, Gaza und die Palästinenser. Die aggressiven, totalitären Islamisten wollen die Zerstörung des jüdischen Staates - und ihre Ambitionen reichen weit darüber hinaus.

Als der iranische Präsident Ahmadinedschad im Oktober 2005 den Holocaust leugnete und die Eliminierung Israels erstmals lautstark propagierte, fügte er hinzu: “Wir stehen inmitten eines historischen Krieges, der seit Hunderten von Jahren andauert.” (Das heisst: nicht erst seit der Staatsgründung Israels 1948!)

“Der gegenwärtig in Palästina stattfindende Krieg”, so Ahmadinedschad, sei nichts weiter als “die vorderste Front der islamischen Welt gegen die Welt der Arroganz”. Und er fährt fort: “Wir müssen uns die Niedrigkeit unseres Feindes bewusst machen, damit sich unser heiliger Hass wie eine Welle immer weiter ausbreitet.”

Thomas Küntzel schreibt: „Dieser “heilige Hass” ist bedingungslos. Er lässt sich durch keine Variante jüdischen oder nicht-jüdischen Verhaltens – sofern es sich nicht um die totale Unterordnung unter Scharia und Koran handelt – abmildern. Diesem “Hass” ist mit Israels Vernichtung kein Genüge getan. Auch die Welt des Unglaubens – die Welt der “Arroganz” gegenüber Gott – soll daran glauben. Der genozidale Hass soll sich unaufhaltsam wie eine Welle und “immer weiter”, letztlich global, verbreiten. Als Hilfsmittel kündigt die iranische Führung die Entsendung Tausender schiitischer Selbstmordattentäter in alle Himmelsrichtungen an.“

Wer bereit ist, dem iranischen Präsidenten zu glauben – und wir tun gut daran – dann waren es die israelischen Streitkräfte, die sich unter hohem Risiko diesem Welteroberungsprogramm “vorderster Front” entgegenstellten. Deutlich formulierte Solidarität mit Israel würde Europa gut anstehen. mehr>>



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