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Unterschiedlichen Reaktionen in der heiligen Nacht

(22. Dezember 2006/rh.) - Sie kannten die gleiche Prophetie, sahen dieselbe Himmelserscheinung. Doch während die einen sich voller Erwartung freuten, verzehrte sich ein anderer vor Angst und Hass.

Sie waren hochgebildet, wohlhabend und angesehen. Sie studierten alte hebräische Schriften – mit einiger Wahrscheinlichkeit solche aus der Zeit Daniels – und beobachteten die Bewegungen der Sterne. Plötzlich entdeckten sie einen Punkt, an dem Schrift und Stern sich trafen, ein Punkt, an dem Ewigkeit und Zeit verschmolzen. Für diese Gelehrten gab es kein Zögern mehr. Dort wollten sie hin! Sie legten die Arbeit nieder, verliessen ihre Familien und machten sich auf eine beschwerliche Reise. Die Rede ist von den Weisen aus dem Morgenland. Das prophetische Wort hatte sie mit Sehnsucht erfüllt. Sie fragen: «Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten!»

Dasselbe prophetische Wort erfüllte eine andere Person mit Angst und Schrecken: Herodes. Seine Angst um die eigene Stellung machte ihn blind für die Chance seines Lebens. mehr...

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