Ohrfeige für DJ BoBo: Schon 28000 Unterschriften
(21. März 2007/rh.) - Wenn das keine Ohrfeige ist: Bereits 28000 Schweizerinnen und Schweizer finden den Vampir-Eurovionssong von DJ BoBo daneben.
Erst sieben Tage gesammelt und schon meldet die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) 28000 Unterschriften! (factum online berichtete mehrfach.) Die Unterzeichnenden protestieren gegen die Verniedlichung von Vampiren, Hölle und Teufel. Nach dem letztjährigen Erfolg der Gruppe "Lordi", die in dämonischem Outfit "Hard Rock Halleluja" schrieen, will keine weitere Unterstreichung mit einem ähnlichen Thema.
"Mit Satanismus und Okkultismus ist nicht zu spassen. Wir bedauern, dass DJ BoBo mit einem satanisch inspirierten Song auf die von der finnischen Band Lordi lancierten 'Erfolgswelle' aufspringen will", sagte Komiteemitglied und EDU-Präsident Hans Moser. Der Interpret selbst bezeichnete die Kritik als "lächerlich" und berief sich auf die Freiheit der Kunst.
Die EDU weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren okkulter Praktiken hin. Zu viel stehe auf dem Spiel: Wer dem Teufel die Seele verkauft, verspiele sein ewiges Leben. Satan sei genauso real wie Gott.
In Anbetracht der enormen Unterstützung wird die Sammelfrist verlängert. Die Abgabe der Unterschriften wird voraussichtlich am 27. März stattfinden.
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