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Johans Arche ist bereit
(04. Mai 2007/rh.) – Der holländische Zimmermann Johan Huibers baute eigenhändig ein grosses Schiff. Es soll den Menschen bewusst machen, dass es ein „drinnen“ und ein „draussen“ gibt. Entscheidend ist der Glaube.
Im Jahr 2005 begann Zimmermann Johan Huibers eigenhändig mit dem Bau eines grossen Schiffs. Nach zwei Jahren ist seine Arche startklar. Begonnen hat alles mit einem Traum.
1992 träumte Johan Huibers, die Niederlande sei vollständig überflutet worden. Diese Vorstellung liess ihn nicht mehr los. Er suchte nach einem Weg, den Menschen die Rettungsbotschaft der Bibel sagen. Dies will er mit dem Mittel der nachgebauten Arche tun. Sie ist 70 Meter lang, zehn Meter breit und steht auf dem Rumpf eines Lastkahns.
Anhand der Arche will Huibes aufzeigen, dass es eine Trennung gibt, zwischen Menschen, die nicht glauben und Menschen die an Gottes Offenbarung glauben. Deshalb lädt das Schiffsinnere ein zur Beschäftigung mit dem biblischen Flutbericht und dem Evangelium. Vor allem Kinder will Huibers so erreichen.
Die Arche ist auf drei Stockwerken begehbar. Eine Mischung zwischen Museum, Zoo und multimedialem Schulzimmer. Die wichtigsten Bibelberichte werden erläutert. Neben grossen Kunststofftieren, soll künftig auch eine Handvoll lebender Kleintiere mitreisen.
Das Arche-Projekt bedeutet für den holländischen Zimmermann ein grosses finanzielles Risiko. Während zweier Jahre arbeitete er jeden Tag nur noch am Schiff, zeitweise unter Mithilfe eines Sohnes. Rund eine Million Euro hat er investiert, das Geld wurde ihm von einer Bank vorgeschossen. Johan Huibers hofft, zumindest einen Teil davon durch Eintrittsgelder und Spenden decken zu können.
Zurzeit steht die Arche in Schagen zur Besichtigung offen. Im August fährt sie nach Rotterdam und dann mit Schlepperhilfe nach Nimwegen.
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