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Steht der Iran hinter der Hamas-Revolte?
(19. Juni 2007/inn) - Ein Berater von Palästinenserchef Mahmud Abbas hat den Iran beschuldigt, die Hamas zur gewaltsamen Machtübernahme im Gazastreifen ermutigt zu haben. Ein Hamas-Sprecher wies die Vorwürfe sofort zurück.
"Der Iran unterstützt undemokratische Gruppen in Palästina, dem Libanon und dem Irak", sagte der ranghohe Fatah-Vertreter Jasser Abed Rabbo. "Wir halten den Iran für verantwortlich, die Hamas ermuntert zu haben, ihren Coup in Gaza auszuführen."
Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri erwiderte auf die Beschuldigung: "Die Verwicklung hochrangiger Fatah-Führer in die Besatzung ist klar geworden. Abed Rabbo versucht, dies zu verschleiern, indem er schwache und falsche Anschuldigungen verbreitet, die das palästinensische Volk nicht täuschen werden."
Abed Rabbo wies gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters Bezichtigungen des iranischen Aussenministers Manuchehr Mottaki zurück, dass die Bildung der Notstandsregierung ein demokratiefeindlicher Schritt sei. Der Iran hat nicht das Recht, uns Lehrstunden in Demokratie zu erteilen".
Abbas hatte am Sonntag das Notkabinett vereidigt. Premierminister ist Salam Fajjad, der die Fraktion "Der Dritte Weg" vertritt. Die Hamas erkennt diese Regierung allerdings nicht an. Der bisherige Premier Ismail Hanije hat mit seinen Getreuen weiter die Macht im Gazastreifen.
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