Newton und das Ende der Welt
(27. Juni 2007/rh.) - Die Hebräische Universität zeigt unbekannte Manuskripte Isaac Newtons. Der Physiker beschäftige sich auch mit biblischer Prophetie.
Die Hebräische Universität Jerusalem präsentiert noch bis zum 17. Juli in der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek bisher unbekannte Handschriften des Physikers und Mathematikers Sir Isaac Newton (1642-1727).
Vor allem bekannt für seine „Entdeckung“ der Schwerkraft, beschäftigte sich Newton auch mit nicht-naturwissenschaftlichen Themen, wie etwa der Form und den Dimensionen des Salomonischen Tempels in Jerusalem.
Die nun in Jerusalem ausgestellten Manuskripte beinhalten Details aus Newtons alchemistischen Experimenten und seinem Interesse an alter Geschichte sowie apokalyptischen Prophezeiungen. Darüber hinaus enthüllen sie seine Entschlüsselungen dessen, was er als „Geheimwissen“ verstand, darunter etwa seine Versuche, wissenschaftliche Daten aus biblischen und talmudischen Beschreibungen der Stiftshütte und des Tempels zu gewinnen.
Newtons Schriften zur jüdisch-christlichen Prophetie zeigen, dass er überzeugt war, dass die Bibel Wichtiges über die Zukunft der Menschheit beschreibt. Anfang des 18. Jahrhunderts berechnete er das Ende der Welt für das Jahr 2060. Mehr darüber erfahren Sie in FACTUM 5/2007.
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