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Dalai Lama kritisiert Mission in Asien
(26. Juli 2007/idea.) - Das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, der Dalai Lama, hat die christliche Missionsarbeit in Asien kritisiert.
In einem Interview mit dem Fernsehsender ARD bezeichnete er es als schwierig, Menschen von ihrem kulturellen Erbe zu trennen. Es sei besser und sicherer, wenn sie bei ihren eigenen Traditionen blieben. Er habe in der Mongolei christliche Missionare darauf hingewiesen, dass dies ein buddhistisches Land sei "und kein Ort für Bekehrungen". Auch aus Tibet habe er von missionarischen Bemühungen gehört. Der 72-jährige Dalai Lama hält sich vom 19. bis 29. Juli in Deutschland auf.
Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und Direktor der Deutschen Missionsgemeinschaft, Detlef Blöcher, wies die Kritik zurück. Es gebe keine religiöse Aufteilung der Welt. Das Christentum sei keine westliche Botschaft, sondern komme aus Asien, wo Gott sich in der Geschichte Israels offenbart habe. Jesus Christus habe gelehrt, dass nur der Glaube an ihn zum ewigen Leben führe. Jeder Mensch müsse eine Chance bekommen, das Evangelium zu hören. Wie er sich dann entscheide, sei seine Sache. Die Botschaft werde niemandem aufgedrängt.
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