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Befreit und bedroht
(27. Juli 2007/tl.) - Türkische Christen können ihren Glauben auch in Deutschland nicht frei leben. Die Sorge um die persönliche Sicherheit ist allgegenwärtig.
Nur wenige U-Bahn-Stationen vom Berliner Kanzleramt entfernt kann es riskant sein, sich zu seinem christlichen Glauben öffentlich zu bekennen. Kann das wahr sein? Ja, und zwar dann, wenn es sich bei diesen Christen um ehemalige Moslems handelt.
Mit der Ermordung zweier türkischer und eines deutschen Christen in der Türkei im vergangenen April hat sich die Situation der zum Christentum konvertierten Türken auch in Deutschland verändert. Die Bedrohung wird jetzt noch sehr viel konkreter empfunden. Christen, die noch vor kurzem offen mit Journalisten über ihre Situation und ihren Glauben sprachen, tun dies jetzt oft nur noch unter der Bedingung, dass ihr Name nicht genannt und auch nicht erwähnt wird, wo sich ihre Gemeinde versammelt.
In einem Bericht der Berliner Tageszeitung «Tagesspiegel» kommt ein deutscher Missionar zu Wort, der den in der Türkei im vergangenen April von fanatisierten Moslems ermordeten Tilman Geske kannte. Er sagt, voller Trauer: «Das war ein guter Mensch, er hat sich die Verbreitung von Gottes Wort unter den Türken zur Aufgabe gemacht, jetzt hat er dafür bezahlt.»
Der Missionar, der seinen Namen nicht in einer Zeitung gedruckt sehen möchte und auch nicht das Stadtviertel in Berlin, in dem er als Prediger einer Gemeinde von ehemaligen Moslems vorsteht, berichtet davon, dass die Glaubenspraxis weitgehend «im Verborgenen» geschieht. - Lesen Sie den ganzen Beitrag in factum 5/2007, Seien 18 und 19.
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