Der menschliche Stammbaum wackelt
(10. August 2007/rh.) - Zwei Frühmenschen-Arten, die Forscher bisher in einer Linie gesehen haben, existierten parallel. Das passt nicht ins Bild der menschlichen Evolution. Jetzt wird ein bislang unbekannter gemeinsamer Vorfahre vermutet.
Woher kommt der Mensch? Wie lebten unsere Vorfahren? Wer waren sie? Die Abstammungshypothesen stützten sich vor allem auf die äussere Ähnlichkeit zwischen Menschen und Menschenaffen sowie auf Fossilfunde, hier vor allem auf Fragmente von Schädeln, wie Zähne oder Kiefer. Was uns in der Schule im allgemeinen als einigermassen gesichert gelehrt wird, ist es aber nicht. Die wachsende Menge an Fossilfunden samt ihren Interpretationen lässt sich nicht widerspruchsfrei in das vermutete Stammbaumschema einordnen.
Problematisch ist unter anderem Homo habilis. Er soll Bindeglied zwischen Australophithecus und Homo erectus sein und gilt demnach als tierischer Nachfahre des Australopithecus und seinerseits als Vorfahre des Menschen. Im Stammbaum der Evolutionstheorie soll sich aus ihm der aufrecht gehende Mensch, der Homo erectus, entwickelt haben.
Doch die Kontroverse um Homo habilis ist seit dem ersten Fund nie verebbt. mehr...
zurück
|