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Ex-Geiseln danken für Beistand
(03. Spetember 2007/idea) – Die südkoreanischen Ex-Geiseln der radikal-islamischen Taliban haben sich nach ihrer Rückkehr für allen Beistand bedankt. „Wir stehen tief in der Schuld der Nation“, sagte eine der christlichen Aufbauhelferinnen, Yoo Kyung Shik, nach der Landung auf dem Flughafen von Seoul
Zugleich bat sie um Verzeihung: „Wir entschuldigen uns dafür, Unruhe verursacht zu haben.“ Nach den Worten der Frau waren die jungen Christen nach Afghanistan gegangen, „um Gottes Liebe zu verbreiten und seine Wünsche auszuführen“.
Die Taliban hatten am 19. Juli 23 südkoreanische Christen verschleppt. In den vergangenen Tagen wurden 19 Geiseln nach und nach freigelassen. Zwei kranke Frauen waren bereits zuvor freigekommen. Zwei Männer der Gruppe hatten die Taliban im Juli erschossen.
Als Gegenleistung für die Freilassung der Geiseln hatte sich die Regierung in Seoul verpflichtet, dass alle Soldaten Südkoreas bis zum Jahresende aus Afghanistan abgezogen und alle kirchlichen Missionstätigkeiten eingestellt werden. Die Regierung wies zugleich Angaben der Taliban zurück, dass Seoul umgerechnet 14,6 Millionen Euro an Lösegeld bezahlt habe. Ein Taliban-Sprecher hatte erklärt, die Kämpfer wollten sich davon Waffen und neue Autos für Selbstmordattentate finanzieren.
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