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Die Internet-Nutzung steigt rasant an

(07. September 2007/idea) – Noch nie waren so viele Deutsche im Internet: Der Online-Studie von ARD und ZDF für das Jahr 2007 zufolge wurde bei den Nutzern zum ersten Mal die 40-Millionen-Grenze überschritten.

Fast zwei Drittel aller Bürger ab 14 Jahren sind im Netz unterwegs. Binnen zehn Jahren ist der Anteil von 6,5 Prozent auf 62,7 Prozent gestiegen. Für den starken Zuwachs sind vor allem Personengruppen verantwortlich, die dem Internet früher eher distanziert gegenüberstanden - Frauen und Senioren. Der Anteil der weiblichen Nutzer in der Bevölkerung ist von 52,4 Prozent auf 57 Prozent gestiegen, ein Zuwachs von 1,6 Millionen. Erstmals sind mehr Personen über 60 Jahren (5,1 Millionen) im Netz als junge unter 20 Jahren (4,9 Millionen).

Zwar dient das Internet nach wie vor hauptsächlich der Informationsbeschaffung, doch nimmt der Anteil der Unterhaltung zu. 16 Prozent aller Onliner schauen sich mindestens einmal wöchentlich Videos und Audiodateien an; das ist fast eine Verdoppelung innerhalb eines Jahres. Da mittlerweile 59 Prozent aller Onlinenutzer über einen schnellen Internetzugang verfügen (ein Plus von 11 Prozent gegenüber 2006), können datenintensive Angebote wie Videos komfortabel genutzt werden.

Bei der Nutzungsdauer liegen Fernsehen und Radio noch mit Abstand vorn. Laut der Media-Analyse 2006, die von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Frankfurt am Main) erstellt wird, sieht der Deutsche im Durchschnitt am Tag fast vier Stunden fern und hört über drei Stunden Radio. Im Internet wird täglich etwa eine Dreiviertelstunde gesurft. Das macht zusammen eine tägliche Nutzung audiovisueller Medien von sieben Stunden und 49 Minuten.

Wie die ARD/ZDF-Onlinestudie feststellt, hat bei den Jüngsten, die mit dem Internet aufgewachsen sind, die Online-Nutzung mit dem Fernsehen gleichgezogen. Bevorzugt werden Hör- und Video-Dateien. Auch die kommunikativen Funktionen des Internets wie Foren und Chats werden eher von jüngeren Internetnutzern wahrgenommen.

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