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Massives Einschreiten gegen Anti-Islamkundgebung

(14. September 2007/rh.) – Die am 11. September in Brüssel durchgeführten Kundgebungen gegen die schleichende Einführung islamischer Regeln, wurden von den Behörden mit massivem Polizeieinsatz unterbunden. Das stumme Hochhalten eines Kreuzes genügte, um verhaftet zu werden.

Die Brüsseler Behörden, allen voran Bürgermeister Freddy Thielemanns, der an diesem Tag Geburtstag feierte, waren am 11. September nervös. Zuvor hatte er angekündigten Demonstrationen gegen die wachsende Islamisierung untersagt. Trotzdem kam es zu zwei Menschenansammlungen. Die eine hatte Demonstrationscharakter und wurde von der rechtsstehenden Separatistenbewegung „Vlaams Belang“ mit rund 200 Personen durchgeführt. Die Polizei griff mit massivem Aufgebot ein und verhaftete nach Agenturberichten 154 Demonstranten.

Auf dem Place de Luxembourg trafen sich zur gleichen Zeit rund 120 Personen. Dazu aufgerufen hatte die Organisation SIOE (Stop Islamisation of Europe). Angereist waren Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern. Sie hatten bewusst auf das Skandieren von Parolen und das Aufheben von Transparenten verzichtet. Ein Tscheche und ein Däne trugen die Fahnen ihrer Länder. Eine durchaus friedliche Versammlung ohne die üblichen Attribute einer Demonstration. Ein Mann aus München hielt schweigend ein Holzkreuz hoch. Doch das war zu viel. Die Polizei, welche die Szene mit einem Grossaufgebot überwachte, griff ein und verhaftete ihn. Genauso den Tschechen mit der Fahne und weitere zehn Teilnehmer. Ein Augenzeuge meinte dazu: „Ich fühlte mich an Orwell erinnert.“

Im flämischen Fernsehen meinte die Journalistin Goedele Devroy, dass sie erstaunt gewesen sei über das brutale Vorgehen der Polzei gegenüber Versammlungsteilnehmern, die einfach nur „dagestanden“ hätten. Devroy bezeichnete dies als „seltsam“, besonders deshalb weil sie zuvor noch mit der Polizei gesprochen habe und man ihr sagte, dass die Demonstration toleriert werde, wenn keine Gewalt angewendet würde und sich der Zug nicht in Bewegung setze.

Udo Ulfkotte vom Verein Pax Europa, der zuerst zu einer Demo in Brüssel, dann zu einer „privaten Visite“ der belgischen Hauptstadt und schliesslich auch noch zu einer Kundgebung in Köln aufrief, hat alle diese Veranstaltungen kurzfristig widerrufen. Er liess sich von den Sicherheitsbedenken der jeweiligen Stadtbehörden überzeugen und war nicht bereit, rechtsradikalen Organisationen eine Plattform zu bieten. Den Rückzug von Pax Europa machte er allerdings eigenmächtig, ohne die Partner der SIOE zu informieren.

Ulfkotte zeigt sich nach diesem Wirbel, der ihm am Ende ausser Anwaltskosten nichts gebracht hat, enttäuscht und fragt: „Wie kann es sein, dass auf den Strassen der europäischen Hauptstädte immer wieder radikale Muslime öffentlich zur Gewalt aufrufen, die Flaggen demokratischer Staaten unter Polizeischutz verbrennen und Andersgläubige bedrohen dürfen, friedfertige Europäer jedoch dem Druck von Extremisten aus radikal-islamistischen und rechtsextremistischen Kreisen weichen müssen?“ Er bedaure, dass es „Zehntausenden friedlichen und die Freiheit bejahenden Europäern weder in Brüssel noch in Köln möglich ist, in Frieden und Freiheit auf den Strassen zugunsten des Erhalts europäischer Werte öffentlich demonstrieren zu können, ohne nach Auffassung der Sicherheitsbehörden entweder extremistische Muslime oder radikale Neo-Nazis auf den Plan zu rufen“.

Die Brüsseler Ereignisse vom 11. September stimmen viele Beobachter nachdenklich. Man fragt sich, warum hier mit ungleichen Spiessen gekämpft wird. Es ist öffentlich bekannt, dass Brüssels Bürgermeister eine Demonstration von Muslimen im Februar 2006 zwar auch verboten, dann aber trotzdem duldete, ohne die Polizei einzusetzen. Damals demonstrierten rund 4000 Muslime mit Rufen wie „Tod den jüdischen Hunden" und "Tod den christlichen Hunden". Verständlich, dass der Münchner Hans-Joachim Fink, der schweigend ein Kreuz hochhielt und dafür sogleich verhaftet wurde, an den politischen Autoritäten zweifelt.

Bezeichnend auch, dass die Massenmedien das Thema nicht aufgriffen und nur Oberflächliches berichteten. Informationen von Teilnehmern und Augenzeugen findet man lediglich in Beiträgen, die von alternativen Blogs wie z.B. "politicallyincorrect.de" veröffentlicht wurden.

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