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Syrien dementiert israelischen Angriff

(18. Oktober 2007/inn) - Ein Uno-Bericht hat offenbar durch einen "Übersetzungsfehler" die Äusserung eines syrischen Gesandten über einen israelischen Angriff verfälscht. Demnach hat der Syrer doch nicht gesagt, der Luftangriff Anfang September habe einer Atomanlage in seinem Land gegolten.

In der englischen Übersetzung einer arabischen Aussage habe es einen Übersetzungsfehler gegeben, sagte der Uno-Sprecher Farhan Hak vor Journalisten. "Obwohl der Übersetzer nahe legte, dass sich der syrische Gesandte auf einen Angriff auf eine Atomanlage bezogen habe, hat er gesagt: 'wie das, was am 6. September gegen mein Land passiert ist'. Das Wort 'atomar' wurde nicht verwendet."
Zuvor hatten israelische Medien unter Berufung auf das Protokoll einer Komiteesitzung auf einer Uno-Webseite berichtet, der Syrer habe von einem Angriff auf eine syrische Atomanlage gesprochen. "Darüber hinaus war Israel der viertgrösste Exporteur von Massenvernichtungswaffen und verletzte den Luftraum anderer Länder. Es hatte Massnahmen gegen Atomanlagen ergriffen, einschliesslich des Angriffs gegen Syrien am 6. Juli", hiess es dort. Der israelische Luftangriff in Nordostsyrien ereignete sich allerdings erst am 6. September. 

Laut der Tageszeitung "Jediot Aharonot" zogen die israelischen Berichte eine prompte Reaktion aus Damaskus nach sich. Das syrische Außenministerium liess verlauten: "Das Ministerium dementiert Medienberichte, denen zufolge der syrische Botschafter in New York gesagt habe, der Angriff vom 6. September habe eine Atomanlage als Ziel gehabt, weil eine solche Anlage in Syrien nicht existiert."

Israel hält sich mit Informationen über den Vorfall zurück. Der Zensor der Armee teilte bisher lediglich mit, dass ein Angriff stattgefunden habe.

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