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Sympathie für Eva Herman in Sachsen

(29. Oktober 2007/idea) – Die von den Medien viel gescholtene frühere Fernsehmoderatorin Eva Herman geniest in der sächsischen Bevölkerung besonders unter Christen grosse Sympathie. Das zeigte sich im Besucheransturm bei einem Auftritt der Bestellerautorin am 29. Oktober in der christlichen Bücherhandlung „conception Seidel“ in Plauen.

Die frühere Feministin, die jetzt für ein traditionelles Rollenverständnis als Hausfrau und Mutter eintritt, war wegen vermeintlich anerkennender Äusserungen zur Familienpolitik der Nationalsozialisten heftig kritisiert, vom NDR entlassen und in der ZDF-Talkshow „Kerner“ von Moderator Johannes B. Kerner vor die Tür gesetzt worden.

In der Plauener Buchhandlung stellte Frau Herman auf Einladung von Geschäftsführer Frieder Seidel ihr Buch „Das Prinzip Arche Noah“ vor. Ein Grossteil der mehrere hundert Zuhörer war wegen Überfüllung auf eine Lautsprecherübertragung angewiesen.

Frau Herman dankte allen, die sie in schwieriger Zeit mit ermutigenden Worten oder Gebeten unterstützt hätten. Sie habe rund 20.000 Zuschriften erhalten, die überwiegend Zustimmung zu ihren beiden Büchern „Das Eva-Prinzip“ und „Das Prinzip Arche Noah“ enthielten. Besonders Bürger aus den östlichen Bundesländern schrieben ihr, dass man die Familienpolitik der Bundesregierung zu DDR-Zeiten schon erlebt habe. Frau Herman: „Die Menschen sind nicht so blöd, wie manche da oben glauben.“ 

Nachdem Kerner sie am 9. Oktober aus seiner Talkshow geworfen hatte, sei die Aufzeichnung beim Internetanbieter YouTube auf Platz 3 der weltweiten Zugriffe gelandet, erzählte Frau Herman. Sie erhalte zustimmende Zuschriften aus Frankreich, Südamerika und sogar aus Afrika. Journalisten aus Russland hätten besorgt gefragt, was in Deutschland aus der Meinungsfreiheit geworden sei, wo doch Deutschland in anderen Ländern auf deren Einhaltung bestehe. Wie Frau Herman sagte, beziehe sie in der gegenwärtigen Situation viel Kraft aus ihrem christlichen Glauben. 

Im Blick auf ihre Äusserungen zur Familienpolitik im Dritten Reich sagte Frau Herman, sie habe die umstrittenen Zitate von Sprachwissenschaftlern analysieren lassen. Das Ergebnis, das sich in Form einer Präsentation auf ihrer Internetseite finde, belege, dass sie lediglich über Werte gesprochen habe, die Menschen zu allen Zeiten zusammengehalten hätten.

Der Frage nach einem möglichen Engagement in der Politik erteilte Frau Herman eine Absage. „In meiner jetzigen Situation kann ich sagen, was ich meine. In einer Partei wird das schwierig.“



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