|
Schweiz: Jedes achte Kind stirbt im Mutterleib
(13. November 2007/rh.) - Im Jahr 2006 wurden in der Schweiz 10’500 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Das entspricht 143 Abtreibungen je 1000 Geburten.
Zwischen 2005 und 2006 sank die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche je 1000 Frauen im gebärfähigen Alter (15 bis 44 Jahre) leicht von 7,0 auf 6,8 Abbrüche. Ob dies ein Trend ist, lässt sich noch nicht sagen. Im Vergleich zu den Nachbarländern ist die Abbruchrate in der Schweiz eher tief. Deutschland, England/Wales, Belgien, Spanien und die Niederlande weisen beispielsweise Raten von 7,2 bis 17,0 Abbrüche je 1000 Frauen im Alter von 15–44 Jahren auf.
96 Prozent der nicht erwünschten Kinder wurden innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen des Lebens beraubt. Auffallend ist, wie die medikamentöse Abtreibungsmethode gegenüber der chirurgischen Methode an Bedeutung gewinnt. Im Jahr 2006 wurden in der Schweiz 53 Prozent der Abbrüche mit der medikamentösen Methode durchgeführt, verglichen mit 49 Prozent im Jahr 2004.
Die noch nicht ganz definitive Geburtenstatistik meldet für das Jahr 2006 rund 73000 Geburten. Eingentlich wären über 83000 Kinder zur Welt gekommen. Doch 10500 wurden abgetrieben. Dass jedes achte Kind in der Schweiz nicht geboren werden darf und im Mutterleib sterben muss, bleibt ein Skandal, an den man sich nicht gewöhnen darf.
zurück
|
|
 |
© FACTUM ONLINE 2011 Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit
Genehmigung der Redaktion. |
 |
|
|
|
|
|
 |
 |