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1947 stimmte die Uno für einen Teilungsplan

(30. November 2007/fa.) – Am 29. November 1947, vor 60 Jahren, verabschiedete die Uno den Teilungsplan für das damalige britische Mandatsgebiet ‚Palästina’ in einen jüdischen und einen arabischen Staat.

Im Saal der Vollversammlung im New Yorker Übergangsquartier der UNO Flushing Meadows waren 56 der damals 57 Mitgliedsstaaten der Weltorganisation anwesend (es fehlte der Vertreter Thailands). Gemäss der in wichtigen Abstimmungsfragen erforderlichen Zweidrittelmehrheit waren 38 Stimmen zur Verabschiedung nötig. Da jedoch nach der gängigen Praxis Enthaltungen nicht mit gerechnet wurden und sich 10 Staaten ihrer Stimme enthielten, lag die Zweidrittelmehrheit in diesem Fall bei 31 Staaten.

Letztendlich stimmten 33 Staaten für die Teilung des Mandatsgebiets in einen jüdischen und eine arabischen Staat: Australien, Belgien, Bolivien, Brasilien, Weißrussland, Kanada, Costa Rica, Tschechoslowakei, Dänemark, Dominikanische Republik, Ecuador, Frankreich, Guatemala, Haiti, Island, Liberia, Luxemburg, Niederlande, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Schweden, Ukraine, Südafrika, Sowjetunion, USA, Uruguay und Venezuela.

13 Staaten stimmten dagegen: Afghanistan, Kuba, Ägypten, Griechenland, Indien, Iran, Irak, Libanon, Pakistan, Saudi-Arabien, Syrien, Türkei und Jemen.

Die zehn Enthaltungen kamen aus Argentinien, Chile, China, Kolumbien, El-Salvador, Äthiopien, Honduras, Mexiko, Grossbritannien und Jugoslawien.

Wer die Geschichte kennt, weiss, dieser Plan wurde nie umgesetzt. Es gab Krieg. Die Araber lehnten die Uno-Resolution 181 rundweg ab und gelobten, die Juden ins Meer zu treiben.

Auf den Tag genau 60 Jahre danach kehrten die Konferenzteilnehmer aus Annapolis in ihre Länder zurück und Israels Premierminister Ehud Olmert erklärte: "Wenn die Zwei-Staaten-Lösung kollabiert und wir einen Kampf um gleiches Wahlrecht haben, ist der Staat Israel am Ende."

Johannes Gerloff von "Israelnetz.de" kommentierte: "Vielleicht nicht nur auf dem Hintergrund der gewaltsamen Anti-Annapolis-Demonstrationen in den Fatah-Hochburgen der Westbank, die mehrere Todesopfer forderten, verkündete dagegen der palästinensische Präsidentenberater Nabil Abu Rudeine: 'In Annapolis wurde nichts vereinbart, das die Palästinenser verpflichten würde.'"



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