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China: Christlicher Buchhändler wieder frei
(10. Januar 2008/rh.) – In China wurden ein christlicher Buchhändler und weitere Christen wieder freigelassen.
Wie die Organisation „Stimme der Märtryrer“ berichtet, wurde Shi Weihan, Besitzer eines christlichen Buchladens, am 4. Januar zusammen zwei Dutzend anderes Christen wieder aus dem Gefängnis entlassen.
Gemäss der China Aid Association (CAA) verzichte die chinesische Regierung auf eine Anklage gegen Weihan und ziehe alle ihre Vorwürfe, diese hätten kriminelle Machenschaften verübt, zurück.
Augenzeugen berichteten, Weihan sei bei seiner Entlassung aus dem Gefängnis guten Mutes in verhältnismässig stabiler körperlicher Verfassung gewesen.
Shi Weihan war am 28. November in Peking festgenommen worden, nachdem 20 Mitarbeiter des staatlichen Sicherheitsdienstes seinen christlichen Buchladen durchsucht hatten. Sie beschlagnahmten Literatur, einen Computer und die Geschäftsbücher. Laut CAA wurden den Festgenommenen vorgeworfen, christliche Literatur illegal gedruckt und verbreitet zu haben. Da kein Haftbefehl erlassen wurde, mussten die Verdächtigen nach 37 Tagen aus dem Gewahrsam entlassen werden, so CAA. Das Hilfswerk führt die Freilassung auch auf den internationalen Druck zugunsten der Festgenommenen zurück. Dies sei ein Sieg für Recht und Gesetz, erklärte CAA-Präsident Bob Fu.
Shi Weihan ist nur einer von vielen Christen, die in China wegen ihres Glaubens an Christus inhaftiert wurden. CAA bittet deshalb, für die Gläubigen in China zu beten, damit sie ihren Dienst - trotz Verfolgung - weiterhin glaubensvoll ausüben.
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