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Bush: "Das Böse existiert"
(11. Januar 2008/inn) - US-Präsident George W. Bush hat am Freitagmorgen die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem besucht. Dabei äusserte er seine Bewunderung für die Menschen, die angesichts des Grauens während der europäischen Judenverfolgung ihren Glauben an Gott bewahrt hätten.
"Ich meine, wenn viele Leute in der Welt an diesen Ort kämen, wäre er eine ernüchternde Erinnerung daran, dass Böses existiert und ein Aufruf, dass wir dem Bösen widerstehen müssen, wenn wir ihm begegnen", sagte Bush in Yad Vashem. Er wurde auf dem Rundgang unter anderen von seiner Aussenministerin Condoleezza Rice, Israels Premier Ehud Olmert und Staatspräsident Schimon Peres begleitet. Dies berichtet die Tageszeitung "Ha´aretz".
"Ich war sehr beeindruckt davon, dass Leute angesichts des Schreckens und des Bösen ihren Gott nicht aufgaben", so Bush. "Dass tapfere Seelen, Junge und Alte, angesichts unaussprechlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit für das einstanden, was sie glaubten." Der amerikanische Präsident hatte die Gedenkstätte bereits 1998 als Gouverneur des Bundesstaates Texas besucht.
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