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„Haus der Religionen“ – Baubeginn verschoben
(18. Januar 2008/fa.) - Die Baubewilligung liegt seit April 2007 vor, der erste Spatenstich war für diesen Frühling geplant. Jetzt wird der Baubeginn für das „Haus der Religionen“ verschoben.
Buddha, Jesus, Mohammed & Co unter einem Dach. Das in Bern geplante „Haus der Religionen“ wird von kulturellen oder religiösen Gemeinschaften aus der Stadt Schweizer Hauptstadt und dem Kanton Bern genutzt werden, die bisher über keine ihren Bedürfnissen entsprechenden Räume verfügen. So sehen es die Initianten, die jüdische, christliche, islamische, buddhistische und hinduistische Glaubenstraditionen vertreten.
Das projektierte Zentrum will „mit einem Dialog der Kulturen die kulturelle wie religiöse Geschichte der Schweiz und Zugänge zu Erfahrung, Wissen und Spiritualität anderer Kulturen und Religionen vermitteln“.
Seit bald einem Jahr liegt die Baubewilligung vor. Jetzt wird der geplante Baubeginn auf den Herbst verschoben. Die Verhandlungen mit den sechs beteiligten Religionsgemeinschaften, aber auch mit möglichen Investoren sind noch nicht zum Abschluss gelangt. Dies sagte Gerda Hauck, Präsidentin des Vereins Haus der Religionen, gegenüber der Presseagentur Kipa.
Sie bestätigte damit einen Bericht der Berner Zeitung «Bund», wonach der Dialog der Religionen in den konkreten Verhandlungen harziger sei als bisher angenommen. Die Nutzung des Hauses der Religionen sei derzeit die Knacknuss, erklärte der Projektkoordinator Dieter Baumann laut «Bund». So schlössen einzelne Forderungen der Glaubensgemeinschaften einander teilweise aus.
Der Baubeginn des „Luftschlosses“, wie die Zeitung „Der Bund“ das „Haus der Religionen“ umschrieb, soll nun nicht im Frühling, sondern im Herbst dieses Jahres sein.
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