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Dok-Filme über Hebammen

(21. Januar 2008/idea/rh.) - Ein Dokumentarfilm über Geburten und den Dienst einer christlichen Hebamme kommt am 28. Februar in die deutschen Kinos. Auf DVD dokumentiert ein anderer Film das Thema Abtreibung anhand der sogenannten „Gehsteigberatung“.

Der Streifen „Der lange Weg ins Licht“ des Berliner Filmemachers Douglas Wolfsperger erzählt von Geburtshelfern, vor allem vom Leben der Hebamme Edeltraut Hertel (Glauchau bei Chemnitz). Sie wuchs als Tochter christlicher Eltern auf und besuchte eine evangelisch-freikirchliche Brüdergemeinde. Die heute 55-Jährige gelernte Krankenschwester studierte später Medizinpädagogik. Nach einer Tätigkeit als Lehrerin für medizinische Fachberufe in Ludwigslust und einer Zusatzausbildung als Hebamme ging sie von 1989 bis 1997 im Auftrag des Evangelisch-Lutherischen Missionswerks Leipzig an die Krankenpflege- und Hebammenschule in Ndolage im Nordwesten Tansanias. Heute ist Frau Hertel in einer Hebammen-Gemeinschaftspraxis in Meerane und Glauchau tätig. Sie ist ferner ehrenamtliche Diakonin in der freikirchlichen C-Punkt-Gemeinde (Glauchau).

Für die Geburtshelferin bedeutet ihr Beruf nach eigenen Worten vor allem Überraschung darüber, „dass es Gott geschafft hat, aus mir eine Hebamme zu machen, dass ich dabei sein darf, wenn so ein kleines Wunder das Licht der Welt erblickt“. Der Dokumentarfilm zeigt das Kaleidoskop von Liebe, Leben, Leid und Tod. Beiläufig entsteht laut Wolfsperger ein Einblick in Leben und Alltag im deutschen Osten, darunter auch Probleme wie Abwanderung und Geburtenrückgang.

Eine andere interessante Reportage stammt von Filmemacher Fritz Poppenberg: In „Maria und ihre Kinder“ zeigt er, wie eine Hebamme auf dem Gehsteig vor einer Abtreibungsklinik versucht, den schwangeren Frauen zu helfen, um so Kindern das Leben zu retten.

In München und anderen Städten konnte Maria Grundberger auf diese Weise bereits mehr als 200 Abtreibungswillige zur Annahme ihres Kindes bewegen. Der Berliner Dokumentarfilmer Fritz Poppenberg begleitete die Lebensrechtlerin bei ihren Einsätzen vor einer Münchner Klinik, den Beratungsgesprächen bei ihr zu Hause und den Besuchen, die sie bei denjenigen Frauen macht, die ihr Kind schliesslich doch zur Welt brachten.

Der Dokumentarfilm zeigt damit, was sich unsere TV-Stationen nicht wagen: Beim Thema Abtreibung geht es um Tod oder Leben von Menschen.

Lesen Sie die Filmbesprechung in factum 1/2008.



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