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Philip Pullmans dunkle Welten

(25. Januar 2008/tl.) - Der atheistische Erfolgsautor Philip Pullman fordert Christen heraus. Durch die Verfilmung seiner Bücher wird sein Gedankengut salonfähig.

An klaren Worten lässt es der britische Schriftsteller Philip Pullman nicht mangeln. Aus seiner atheistischen Gesinnung macht er keinen Hehl, ebenso wenig wie aus seiner Ansicht, dass er die Kirche für eine verwerfliche Organisation hält. Mit der Verfilmung von «Der Goldene Kompass», dem ersten Teil der Romantrilogie «His Dark Materials», ist Pullman zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller Europas geworden.

Der Journalist Peter Hitchens («The Spectator») bezeichnete den 61-jährigen Autor seiner antichristlichen Einstellung wegen als den Antipoden zu C. S. Lewis, der mit seinen christlichen Fantasyromanen das Genre geprägt hat: «Philip Pullman ist der Anti-Lewis.» Diese Einstufung ist in der Tat zutreffend: Zum 100. Geburtstag von C. S. Lewis 1998 schrieb Philip Pullman, die Narnia-Bücher von Lewis seien «etwas vom Hässlichsten und vergiftendsten, was ich je gelesen habe». Er sieht seine Aufgabe darin, mit seinen Werken «den christlichen Glauben zu untergraben».

In einer Schlüsselszene seiner Romane erklärt eine ehemalige Nonne zwei Kindern, sie habe den Glauben verlassen, weil es ein «gewaltiger und gravierender Fehler» gewesen sei, an Gott zu glauben. In einem Interview mit dem «Spiegel» sagte Pullman, Gott sei eine der faszinierendsten Figuren, die je erfunden wurde». Mit seinem schriftstellerischen Werk bezweckt er, «den Tod Gottes» zu erklären.

In der Verfilmung des ersten Teils der Romanreihe, «Der Goldene Kompass», ist der antichristliche Tenor des Buches abgemildert worden. Man kann davon ausgehen, dass der Hollywoodfilm den Verkauf der Pullman-Bücher weiter fördert.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag über Philipp Pullmann in „factum“ 1/2008.

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