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Weiches Tyrannosaurus-Rex-Gewebe

(25. Januar 2008/stc./fa.) - Die Wissenschaft war geschockt, als die US-Paläontologin Mary Schweitzer im Jahr 2005 bekannt gab, sie habe weiches Dinogewebe entdeckt.

Die Welt der Wissenschaft wurde durchgeschüttelt, als Mary Schweitzer 2005 ankündigte, sie habe weiches Gewebe in versteinerten Knochen eines Tyrannosaurus Rex gefunden. Dieser war nach konventioneller Methode auf ein Alter von 68 Millionen Jahren datiert worden. Eines der Beine des Tieres war gebrochen gewesen. Diese Knochenstücke nahm Mary Schweitzer mit in ihr Labor an der North Carolina State University in Raleigh, wo sie die Knochenfragmente in Säure auflöste.

Als sie das Ergebnis untersuchte, bemerkte sie elastisches Gewebe in Form von Blutgefässen und Strukturen, die aussahen wie vollständig intakte Zellen! Nach den geltenden Regeln und Theorien über den Versteinerungsprozess wäre so etwas eigentlich unmöglich. Das schrieb H. Fields im Fachblatt «Smithsonian» und weiter: «Der Fund verblüffte die Paläontologen. Sie hätten sich niemals vorstellen können, dass auch nur eine Spur von immer noch weichem Dino-Gewebe die Zeit überdauern würde. Wenn ein Tier stirbt, so erklärt uns jedes Lehrbuch,
verwest weiches Gewebe wie Blutgefässe, Muskeln und Haut und löst sich mit der Zeit auf. Hartes Gewebe hingegen vermag sukzessive Mineralien aus seiner Umgebung zu entziehen und beginnt so zu versteinern. Mary Schweitzer, eine der ersten Wissenschaftlerinnen,
welche die Werkzeuge der modernen Zellbiologie einsetzte, um Dinosaurier zu studieren, hat damit das bisherige Wissen umgestossen. Sie hat gezeigt, dass bestimmte steinharte, Millionen Jahre alte Fossilien Rückstände von elastischem Gewebe in ihrem Inneren versteckt halten können.»

Schweitzer konnte die chemische Verbindung Häm in den T.-Rex-Knochen nachweisen. Häm ist eine Komponente von Hämoglobin, jenem Protein, das die roten Blutkörperchen produziert. «Wenn solche Teile in einem Dinosaurier 65 Millionen Jahre lang unverändert bleiben, dann sind wahrscheinlich die Paläontologin Schweitzer: Entdeckte in fossilen Dinosaurier-Knochen elastische Gefässe. Lehrbücher über den Fossilisierungsprozess
falsch», kommentierte der «Smithsonian».

Lesen Sie den ganzen Beitrag in „factum“ 1/2008.

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