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Kritik an unsachlichen Evolutionsvertretern
(05. Februar 2008/kuk.) - Der Berliner Politologe und Wissenschaftsjournalist Benno Kirsch übt in der Dezemberausgabe 2007 von „Die Politische Meinung“ harte Kritik an radikalen Evolutionsvertretern.
Dem Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera und dem französischen Sozialisten Guy Lengagne wirft Kirsch Masslosigkeit im Vorgehen gegen Kreationisten und ID-Vertretern vor.
Es deute darauf hin, dass nicht Kreationisten problematisch seien, sondern manche Befürworter der im Grunde gut abgesicherten Evolutionstheorie. Indem sie die Evolution zu einer umfassenden Lehre machten, würden sie ihr einen unangemessen hohen Stellenwert als angebliche Garantin für Freiheit und Fortschritt geben. Der „Anti-Kreationismus“ von radikalen Evolutionsanhängern könne seine quasi-religiösen Strukturen kaum noch verstecken.
Der unsachliche Eifer, mit der die Evolutionslehre verteidigt wird, liegt vielleicht an dem Umstand, den Kirsch folgendermassen beschreibt: „Das Problem der Anti-Kreationisten besteht darin, dass sie die Voraussetzungen ihres Denkens nicht einmal ansatzweise thematisiert haben. Sie halten sich für ‚objektiv’ und ignorieren, dass auch sie Kombattanten in einer weltanschaulichen Auseinandersetzung um die Deutung des Lebens sind.“
Quellen: Die Politische Meinung, Monatszeitschrift zu Fragen der Zeit, (12/2007) 457, 52. Jahrgang, Konrad-Adenauer-Stiftung Marburger Forum, Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart Jg. 8 (2007), Heft 4, Rezension zu Kutschera „Kreationismus in Deutschland“, 2007
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