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Demo gegen Embryonenforschung und Abtreibung

(25. Februar 2008/idea) – Gegen die Forschung an menschlichen Embryonen und die jährliche Tötung von mindestens 120.000 Kindern im Mutterleib in Deutschland haben etwa 30 Christen am 22. Februar in Freiburg demonstriert.

Der Bundestag solle den Willen der Bevölkerungsmehrheit respektieren, forderte die Vorsitzende des regionalen Arbeitskreises der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA), Martina Kempf. Eine Umfrage des Bundesverbandes Lebensrecht habe gezeigt, dass fast zwei Drittel der Befragten eine Forschung an embryonalen Stammzellen ablehnten. Bei dieser Methode würden menschliche Embryonen vernichtet.

Als Skandal bezeichnete es die Juristin, dass in Deutschland jährlich 5.000 Schulklassen nicht das Licht der Welt erblicken dürften. Zu den negativen Folgen der vorgeburtlichen Kindestötung gehörten häufig Depressionen, Selbstmordgefährdung, mögliche Unfruchtbarkeit, Alkohol- und Drogenmissbrauch und meistens Zerbrechen der Paarbeziehung. Deshalb sei die Befürwortung von Abtreibungen ein verhängnisvoller Irrweg des Feminismus zulasten unzähliger Frauen.

Die Juristin Friederike Hoffmann-Klein (Ebringen) von der CDU-nahen Organisation Christdemokraten für das Leben (CDL) sagte, Forschungen an adulten, also patienteneigenen Stammzellen und an Nabelschnurblut seien ethisch unbedenklich und hätten bereits zahlreiche Erfolge erbracht.

Gemeindepastor Werner Kröger (Ihringen bei Freiburg) vom Liebenzeller Gemeinschaftsverband kritisierte, dass die Medien auf verschiedene Todesarten unterschiedlich reagierten. Während in einem Jahr weltweit 62 Menschen an der Vogelgrippe starben, seien im gleichen Zeitraum 45.625.000 Kinder vor ihrer Geburt getötet worden. Es sei 735.000 Mal wahrscheinlicher, dass ein Mensch abgetrieben werde, als dass er an der Vogelgrippe sterbe. Dennoch werde vor allem über die Auswirkungen der Vogelgrippe berichtet.

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